12.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eingeräumte Optionen

Zum Zeitpunkt des Erwerbs der Telemedi Group wurde eine Optionsvereinbarung über den Erwerb der übrigen 24,2 Prozent mit dem Minderheitsgesellschafter mit einem Ausübungszeitraum von 2 bzw. 3 Jahren geschlossen, nach der gemäß einer vereinbarten Kaufpreisformel die Kapitalanteile erworben werden können. Die Ausgestaltung dieser führte jedoch dazu, dass es für Zwecke der Konzernrechnungslegung zu einer 100-prozentigen Einbeziehung kommt und keine Minderheiten auszuweisen sind. Aus der Optionsvereinbarung resultierende künftige Zahlungen werden – da bereits 100 Prozent im Konzernabschluss berücksichtigt werden – im Ausübungszeitraum als laufender Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr wurde eine der ausübbaren Optionsvereinbarungen für 8,3 Prozent der Anteile seitens des Verkäufers ausgeübt.

Aus dem Erwerb der Mavie Work Deutschland GmbH (Deutschland, München) im Jahr 2024 bestehen Optionsvereinbarungen über den Erwerb der übrigen 36,4 Prozent an der Gesellschaft. Die Optionsvereinbarungen mit den verbleibenden Gesellschaftern, nach denen gemäß einer vereinbarten Kaufpreisformel die Kapitalanteile erworben werden können, wurden mit einem Ausübungszeitraum von 2 bzw. 3 Jahren abgeschlossen. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Optionsvereinbarungen führt dazu, dass ein Teil der resultierenden künftigen Zahlungen als Kaufpreisbestandteil zu behandeln ist und ein Teil als laufender Aufwand im Ausübungszeitraum erfasst wird.

Darüber hinaus besteht eine Optionsvereinbarung auf den Erwerb weiterer Anteile an der uLékaře.cz, s.r.o (Tschechien, Prag). Die Beschreibung hierzu findet sich unter dem Punkt „Konsolidierungskreis“.